01. Juli, 17Uhr: Soli-Demo gegen Gentrifizierung – für Vielfalt

Sonntag, 01. Juli, 17Uhr, Mainz Hbf:
Soli-Demo gegen Gentrifizierung – für Vielfalt

30 Jahre sind nicht genug…

Gegen Gentrifizierung, für Vielfalt, in der Stadt , auf dem Campus und überall!

In einer Stadt, in der ganze Häuserblocks neu gebaut und bezahlbarer Wohnraum verdrängt werden, muss eine Universität stetig Schritt halten.
Alles was nicht profitsteigernd ist, muss weg. Vom Hauptbahnhof bis zum Inter 1.
In diesem neuen Mainz bilden Prestigeprojekte und die Vermarktung von Lebensraum eine gruselige Einheit.
Diese Entwicklung bedroht die Möglichkeit vielfältigen Lebens.
In einer Gesellschaft, deren wirtschaftliches System sich für einen Teil ihrer Mitglieder immer mehr zur Notlage zuspitzt und über realisierbare Konzepte, wie das bedingungslose Grundeinkommen (BGE), nicht ausreichend und ernsthaft diskutiert wird, ist es wichtig einmal mehr auf diese Missstände aufmerksam zu machen .

Im gewohnten Umfeld wohnen zu bleiben, muss gewährleistet sein, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Einkommen etc. .
Bewohner*innen der Stadt Mainz sollten mitgestalten und mitbestimmen dürfen.
Ein ,,Volksentscheid“ über den Bibelturm gleicht dabei nur einem ,,hingeworfenen Knochen“.

Wir wollen auf die Straße gehen, weil die Situation des Haus Mainusch ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer gleichförmigen Universitätslandschaft ist, in der alternative Räume nicht nur nicht gewollt, sondern nicht mehr geduldet werden.
Die Duldung und damit verbunden Auflagen des Haus Mainusch wurden zwar bis zum 30.11.2018 verlängert,
das stellt für uns aber keine Perspektive dar.
Viel mehr wirkt es wie ein erneuter Versuch unsere Struktur durch Verwirrung und Verunsicherung zu lähmen.
In einer ähnlichen Situation war das Projekt schon letztes Jahr.
Das ist ein Grund mehr langfristig auf das Ziel hinzuarbeiten das Haus Mainusch zu erhalten.
Deshalb ist die Demo sowohl Fortsetzung als auch Neustart der Mainusch-BLEIBT-Kampagne.

Seit Ende der 80er besteht dieses Haus in seiner jetzigen Form, war und ist der Versuch jenseits von Verwertungslogik, Menschen einen Raum aktiv mitgestalten zu lassen, Diskriminierungen jeglicher Art zu bekämpfen und Hierarchien abzubauen.
Mit diesem politischen Gegenentwurf zu den herrschenden Verhältnissen ist das Projekt „Haus Mainusch“ für viele nur ein Schandfleck auf dem Campus.

Für uns ist es viel mehr…

Haus Mainusch bleibt- und zwar unabhängig, selbstverwaltet und unverdrängbar !!!

bleibt friedlich und lasst euch nicht provozieren…

Wenn ihr Redebeiträge habt bringt sie gerne mit.

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