Solidarisch in Zeiten von Corona!

Seit Beginn der Maßnahmen haben sich viele solidarische Initiativen und Gruppen im Kampf gegen Corona gegründet. Nachbarschaftshilfen für besonders gefährdete Menschen, Einkaufshilfen für Menschen in Quarantäne, Herstellung von Masken. Das Konzept der Solidarität, das in der Bevölkerung fast wie selbstverständlich Fahrt aufgenommen hat, ist der Regierung allerdings so fremd wie eh und je:

Obwohl seit Wochen bekannt ist, wie fatal die Bedingungen in den griechischen Geflüchtetenlagern sind, weigert sich die Bundesregierung noch immer, die zur Rettung von Menschenleben notwendigen Konsequenzen zu ziehen und den Menschen dort eine sichere Zuflucht zu bieten. Die hygienischen Bedingungen in den Camps sind desaströs und beschleunigen die Ausbreitung des Virus massiv. Trotzdem möchte die Bundesregierung maximal 50 Kinder aufnehmen. 50 Kinder von 40.000(!) Menschen in Lebensgefahr. Dabei ist die Behauptung, eine Aufnahme aller sei nicht möglich, schlicht gelogen. Schließlich kann die BRD ja auch problemlos 80.000 Gastarbeiter*innen aufnehmen, obwohl die Grenzen dicht sind. Aktionen wie die Kampagne #LeaveNoOneBehind der Seebrücken zeigen, dass sich viele Menschen für die Rettung der in Griechenland festsitzenden Geflüchteten aussprechen, doch die Politik weigert sich zu handeln.

Auch in Mainz haben sich viele Menschen solidarisch gezeigt und das Stadtbild verändert. Hier haben wir ein paar Eindrücke davon gesammelt. Jede*r ist gerne dazu eingeladen, diesem Beispiel zu folgen und in Zeiten, in denen Demonstrationen nicht zugelassen sind, trotzdem die politische Aussage auf die Straße und ins Stadtbild zu tragen!

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